Synodalität praktisch lernen – ein Forschungsprojekt zwischen Kirche und Gesellschaft
Synodalität – eines der großen Leitworte kirchlicher Gegenwart. Doch wie wird aus einem theologischen Anspruch eigentlich eine gelebte Praxis? Dieser Frage widmet sich das pastoraltheologische Forschungsprojekt „Making synodality work“. Das Projekt untersucht Synodalität als Lernprozess. Ziel ist es, zu verstehen, wie kirchliche Akteur*innen gemeinsam lernen, zu hören, zu beraten, zu entscheiden und Verantwortung zu teilen. Im Fokus stehen konkrete Lernorte innerhalb und außerhalb der Kirche. Luisa Eisele ist Referentin des Projekts und gibt uns einen Einblick in ihre Forschungspraxis.
Blogbeiträge und Geschichten
100 Jahre Caritaswissenschaft feiern – warum und was
100 Jahre Caritaswissenschaft - doch was wird gefeiert? Klaus Baumann ordnet für uns ein, wie das Forschungsfeld vor 100 Jahren an die Uni Freiburg kam, was seit dem passiert ist und wieso das Fach so bedeutsam ist.
Mein Thema und Ich – Antonia Lelle
Wie funktioniert Seelsorge, wenn nicht nur Theolog*innen sie gestalten, sondern ganz unterschiedliche Berufsgruppen gemeinsam Verantwortung übernehmen? Damit hat sich Antonia Lelle in ihrer Dissertation beschäftigt. Unter dem Titel „Macht's die Mischung?“ erforschte sie, wie multiprofessionelle Territorialseelsorge in der Praxis gelingt. Uns hat sie erzählt, wie das Thema sie gefunden hat, was sie beim Schreiben motiviert hat – und warum ihre Ergebnisse für die Zukunft pastoraler Arbeit wichtig sind.
Geschichte mit Gott? – Antrittsvorlesung von Prof.in Dr. Daniela Blum
Seit einem Jahr sind Prof.in Dr. Daniela Blum (Mittlere und Neuere Kirchengeschichte mit Kirchlicher Landesgeschichte) und Prof. Dr. Alexis Fritz (Moraltheologie) nun Lehrstuhlinhaber*innen an der Theologischen Fakultät Freiburg. Am 17. Oktober lasen beide ihre gemeinsame Antrittsvorlesung. Unter den aufeinander bezogenen Titeln „Geschichte mit Gott ?" und „Ethik ohne Gott ?" zeigten sie die Sinnhaftigkeit und Dimensionalität des Religiösen in ihrer jeweiligen Disziplin auf. Daniela Blum hat anknüpfend an die Antrittsvorlesung für uns noch einmal erläutert, weshalb die historische Beschäftigung mit religiösen Bedeutungswelten und Praktiken – also der Betrachtung einer Geschichte von Menschen mit Gott – gewinnbringend für die Theologie ist.
Ethik ohne Gott? – Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Alexis Fritz
Seit einem Jahr sind Prof.in Dr. Daniela Blum (Mittlere und Neuere Kirchengeschichte mit Kirchlicher Landesgeschichte) und Prof. Dr. Alexis Fritz (Moraltheologie)nun Lehrstuhlinhaber*innen an der Theologischen Fakultät Freiburg. Am 17. Oktober lasen beide ihre gemeinsame Antrittsvorlesung. Unter den aufeinander bezogenen Titeln „Geschichte mit Gott ?" und „Ethik ohne Gott ?" zeigten sie die Sinnhaftigkeit und Dimensionalität des Religiösen in ihrer jeweiligen Disziplin auf. Alexis Fritz hat anknüpfend an die Antrittsvorlesung für uns noch einmal zusammengefasst, in welchem Spannungsverhältnis theologische und religiöse Bezüge in einer Ethik, die für eine pluralistische Gesellschaft anschlussfähig sein will, stehen.
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