Synodalität praktisch lernen – ein Forschungsprojekt zwischen Kirche und Gesellschaft
Synodalität – eines der großen Leitworte kirchlicher Gegenwart. Doch wie wird aus einem theologischen Anspruch eigentlich eine gelebte Praxis? Dieser Frage widmet sich das pastoraltheologische Forschungsprojekt „Making synodality work“. Das Projekt untersucht Synodalität als Lernprozess. Ziel ist es, zu verstehen, wie kirchliche Akteur*innen gemeinsam lernen, zu hören, zu beraten, zu entscheiden und Verantwortung zu teilen. Im Fokus stehen konkrete Lernorte innerhalb und außerhalb der Kirche. Luisa Eisele ist Referentin des Projekts und gibt uns einen Einblick in ihre Forschungspraxis.
Und sie bewegt sich doch …
Die erste Enzyklika von Papst Leo XIV. setzt nicht nur entscheidende Akzente für den Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Sie schreibt auch die katholische Soziallehre fort. Eine Einordnung von Ursula Nothelle-Wildfeuer.
Ethik ohne Gott? – Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Alexis Fritz
Seit einem Jahr sind Prof.in Dr. Daniela Blum (Mittlere und Neuere Kirchengeschichte mit Kirchlicher Landesgeschichte) und Prof. Dr. Alexis Fritz (Moraltheologie)nun Lehrstuhlinhaber*innen an der Theologischen Fakultät Freiburg. Am 17. Oktober lasen beide ihre gemeinsame Antrittsvorlesung. Unter den aufeinander bezogenen Titeln „Geschichte mit Gott ?" und „Ethik ohne Gott ?" zeigten sie die Sinnhaftigkeit und Dimensionalität des Religiösen in ihrer jeweiligen Disziplin auf. Alexis Fritz hat anknüpfend an die Antrittsvorlesung für uns noch einmal zusammengefasst, in welchem Spannungsverhältnis theologische und religiöse Bezüge in einer Ethik, die für eine pluralistische Gesellschaft anschlussfähig sein will, stehen.
Queer: Wir sind’s – Elke Pahud de Mortanges zu Martin Niekaempers Fotoserie Gut. Katholisch. Queer
Die Fotoserie porträtiert queere Menschen der Bewegung #OutInChurch. Marie, Efra, Miki, Anne & all die anderen eint die Erfahrung: Faith spaces are no(t) safe spaces. Die Porträts erzählen von kirchlicher Macht und strukturellen Asymmetrien. Und davon, von wem her queere Menschen ins Recht zu setzen sind.
Roma locuta, causa finita – oder: Wie viel Wissenschaft verträgt die Kirche?
David Bayer hat sich im Rahmen seines Studiums mit rechtspopulistischen Erzählmustern in kirchlichen Lehrtexten beschäftigt. In unserem heutigen Beitrag fragt er, wie viel Wissenschaft sich das kirchliche Lehramt überhaupt zumuten will – und ob sich darin Parallelen zu rechtspopulistischer Rhetorik erkennen lassen.
6000 Abschiebungen – Ein zweifelhafter Erfolg
Abschiebungen als Erfolg in der Migrationspolitik? - Ursula Nothelle-Wildfeuer geht im neuen Artikel der Herder - Korrespondenz der Frage auf den Grund, was die Reduktion von sozialethischen Fragen im Migrationsbereich auf Zahlenkollektive statt menschliche Individuen zur Folge hat und welche gesellschaftliche Verantwortung Christ*innen zukommt.